Posts mit dem Label Wolverine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wolverine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 31. Juli 2009

Wolverine: Get Mystique

Wißt ihr, wieso ich Wolverine nicht lese?

Weil ich angst habe, dass ich dann wegen der globalen Series umgebenden Wolverine-storyline gleich alles lesen muß und ich am ende noch gezwungen werde, auch noch Wolverine Origins zu lesen(die Series, nicht die Limited Series, die hatten wir hier ja schon diskutiert). Und so wie ich die Meta-Critic Scores verfolge, sind da auch DERBE ausrutscher in beiden Series, besonders in Origins, dabei, die nicht lesenswert und ganz sicher nicht kaufenswert sind.

Warum habe ich also Wolverine: Get Mystique gekauft?
Weil es TOP Scores bei IGN hatte, nicht teuer war, zur gerade gelesenen Devided We Stand Storyline gehört(oder zumindest in diesem Timeframe stattfindet) und weil ich mal BOCK auf Wolverine habe....außerdem...Old Man Logan soll ja ein absoluter Must Have sein und Get Mystique ist ja beinahe direkt vorher, würde also ein tadelloser Übergang sein.

"Ok....aber jetzt wo du's gelesen hast, was it ANY good?"
"Hell it WAS"
Wolverine wird von Scott losgeschickt, Mystique platt zu machen, weil sie Rogue auf dem gewissen hat und sämtlich X-Men einmal zuviel betrogen hat(irgendwie out-of-character Blödsinn, aber irgendwie mußte Jason Aaron die Story wohl starten).
Im Hintergrund wird eine 20'er Jahre Gangster-story erzählt, in der Logan und Mystique sich relativ nahe waren. Im Hauptplott wird Mystique jedoch einfach gejagt...erst durch Afghanistan, dann in Irak, was dem ganzen einen atmosphärischen Western touch verleiht, der einfach fett an Wolvie und insbesondere auch an Mystique aussieht.
Mystique legt einige intrigrante, clevere und vor allem coole Fallen für Logan und LÄSST sich quasi beschützen. Aber wie ihr euch denken könnt, kann das unseren Mr. Best-there-is-at-what-he-does nicht stoppen und so greift auch er zu einen cleveren, aber auch SCHMERZhaften Problemlösungen.
Ich dachte mir gleich nach den ersten 10 Seiten...verdammt...wenn das echt wäre, wie sollte das Enden, außer mit Mystiques Tod, denn aufgeben würde Wolverine sicher nicht.
Und wie endet es nun? Genial und wie es ein besseres Ende nicht geben könnte...erinnerte mich an einen Clint-Eastwood Western, der nicht allzu unberühmt ist... ist aber keineswegs abgeguckt(ist schon echt anders, versprochen, hab' nichts verraten).

Die Art...na ja...nichts besonderes, aber macht einen guten in rage screaming Wolverine im wilden Westen daher...ich fand die Art...ich will nicht sagen "passend" oder "angebracht", weil sie deutlich mehr als das war....trotzdem ist sie nicht sonderlich outstanding...vielleicht wißt ihr, was ich meine.

Vielleicht sollte ich nochmal Scalped von Jason Aaron aufpicken...aber mein Geldbeutel wird dünner also wohl erstmal doch nicht...vielleicht wenn ich mich nach Sleeper Season 1 entscheide, Season 2 nicht mehr zu kaufen...



URTEIL:
Wolverine: Get Mystique
-
8.7

Samstag, 6. Juni 2009

#15

Wieder ein "Classic,

Es ist mit seinen 8 Jahren, die es auf dem Buckel hat, nicht wirklich ein "klassisches" Comic Book...auch von den nicht direkt alles überragenden Kritiken würde es den Titel "Classic" nicht verdienen, aber geht es hier immerhin über die Herkunftsgeschichte des beliebtesten Mutanten der Welt. Die Rede ist von Wolverine und dem Book Wolverine: Origin.
Ich mache es wieder einmal relativ Kurz(zumindest den Inhalt).
Die Story handelt von Wolverines Kindheit in Canada im mittlerweile vorletzten Jahrhundert und seinem Coming Of Age, der Manifestation seiner Mutantenkräfte und überhaupt, wieso er Logan genannt wird, sein eigentlicher Name(wie viele vielleicht schon vor dem Lesen dieses Buches wußten) aber ja James Howlett ist.
Einen riesen Streit unter Fans löst wahrscheinlich die Idee aus, dass Wolverines Klauen tatsächlich mit Adamantium überzogene Knochen sind und nicht bei der Weapon X Operation an sein Skelett angeschraubte voll-adamantium Klingen.
Das erste Mal so WIRKLICH wurde ich damit konfrontiert, als ich den Filmtrainer zum X-Men Origins: Wolverine Film gesehen habe und empfand es da als'ne SCHRECKLICHE Idee...aber in diesem Buch kommt es weitaus weniger peinlich rüber...nicht COOL...immernoch recht merkwürdig...aber halt weniger peinlich. Ich muss bei genauerem Nachdenken wirklich sagen, dass ich die Idee gut heiße, WEIL...Wolverine dann sonst Pre-weapon X ja offensiv-technisch ein relativer Loser gewesen wäre und vor allem: Wer würde Milliarden Doller an Adamantium fuer künstlich am Skelett angebrachte Voll-Adamantium-Klauen verschwenden ganz zu schweigen von Nervenanbindungen zum Ein-ausfahren...
Hinzu kommt...es paßt! ...macht ihn insgesamt wölflicher als wenn er nur die Sinne eines Tieres haette.

Gut, kommen wir zur Art. Die Figuren bekommen hier von den Proportionen und Gesichtsausdrücken etwas Unreifes, was für ein Wolverine Comic normalerweise schlecht wäre. Und beim Aufschlagen vergeht mir die Lust auf ein solches Comic...Wisst ihr, was ich meine?! Wenn man Maleevs Daredevil, Eptings Cap oder Gary Franks Superman aufschlaegt, ist man gierig darauf, das Teil zu lesen. Den Effekt hatte diese Art überhaupt nicht. Dennoch spätestens nach ein paar Seiten, muß man sagen, sie PASST zu der Story. Noch ein paar Seiten weiter plus ein Auge für Details und man muß gestehen, dass sie wunderschön ist. Das Coloring hat eine Art Pastell-kreiden effekt...und das über grünen Wiesen, blauem Himmel...genial.
In vielen Comics erinnere ich mich an eine bestimmte Szene und an diese in Verbund mit einem bestimmten Panel...hier ist das nicht so. Ich werde mich in 1-2 Jahren nur noch an die aller wichtigsten Grobumrisse der Story erinnern und an eine Art Assemblage von Bildeindrücken, wie das Wachskreidengrass, graue Steinhügel, Holzhütten, Schnee und Roses roten Haarzopf etc. ...

Die Story hat eine gewisse Spannung, ich mag Sie, aber es gibt keine "WOW, was war DAAS, ...KRASS!"-momente, keine großen Wendungen oder sonstige Peaks....Ich würde es so ein bißchen mit einem Robert Redford Montana Film vergleichen...wie gesagt, ich mochte es...aber genial würde ich es nicht nennen.

Ist es ein Wolverine Must-read auch für nicht-wolverine fans?!?? Nein! Ist es nicht...
Das trifft wahrscheinlich viel eher auf das Comic Book "Weapon X" zu, was auf meiner Liste steht. Bleibt also dran, bald das Review dazu HIER!


URTEIL:
Wolverine: Origin
-
7.8

Mittwoch, 13. Mai 2009

#8

Hi Guys,

gestern war war bei mir - passend zu meiner Video-game-wahl und dem im Kino laufenden aber von mir boykottierten Film - "Wolverine Vol.1". Ihr wißt schon, das ist dieses Ding aus den 80'ern, was Marvel jetzt zusammen mit "Wolverine Origins", "Weapon X" und "Not Dead Yet" mit ziemlich einheitlichen, aufeinander abgestimmten Covern neu re-released hat.
Wolverine Vol.1 ist von Chris Claremont - DEM X-Men Schreiber ueberhaupt - geschrieben und Frank Miller(den brauch ich sicher nicht vorstellen) gezeichnet worden.
Claremont ist fuer mich mehr fuer gute Storys als fuer gute Dialoge bekannt, jedoch ist es hier eher andersrum. Fuer ein 80'er Comic der nicht-superlative àla Watchmen, DKR, Killing Joke etc. sind die Dialoge recht Wolverine-authentisch und ich versuche auch die Stimme von Steve Blum beim teilweise lautlesen nachzuahmen (ja, das ist mir etwas peinlich...aber wenn ihr's hoeren wuerdet...so schlecht bin ich gar nicht...ich sollte fuer die naechsten Wolverine Voice-overs in betracht gezogen werden ;-) und die Dialoge hauen mit der Stimme 1a hin.
Der Plot ist gar nicht so Claremont-like und klingt fuer mich zu 3/4 nach'ner Frank Miller Story.
Frank Miller ist Fan von Lone Wolf & Cub und das merkt man in Wolverine Vol.1 deutlich in der Story. Es geht um Liebe, Ehre, Familientradition und Ninjas. Wer schon immer die Pre-lady-deathstrike Yuriko kennenlernen wollte und die ganze Hintergrundgeschichte mit ihrer Liebe zu Logan und Logans Beziehung zu ihrem Vater erfahren wollte, die steht HIER DRIN und ist ganz gut. Mehr als ganz gut ist die Art; die ist Miller-like hervorragend und ist vergleichbar mit seinem Daredevil-run.
Als Bonus gibt es die beiden direkt an die 4#issue limited series anknuepfenden Uncanny X-Men Stories von Claremont, in denen der Antagonist Yurikos Bruder, der Silver Samurai,ist...Die waren auch beide nicht schlecht....irgendwann werde ich mir nochmal Uncanny X-Men #91 bis so ca. 200 bis 250 zulegen, glaube ich...das war sicherlich etwas besonderes und die wichtigsten Geschichten der X-Men Historie sind DA drin.


URTEIL:
Wolverine Vol.1
-
8.5

Sonntag, 3. Mai 2009

#6

HallO,

Ich lese gerade den Daredevil Bendis&Maleev Omnibus und habe nicht vor, die Storylines darin einzeln zu bewerten. Gestern mit Issue 38 durch und fand das einen guten Termin einen Zwischenstop zu machen und das unhandliche Teil(also Omnibusses und Absolutes über 600 Seiten sind schon echt nervig, wenn man nicht gerade gewohnt ist, Bücher im Schoß oder so zu lesen) erstmal wieder zur Seite zu legen und 'was anderes zu lesen.

Außerdem wurden die ersten Minuten von "X-Men Origins: Wolverine" dem gerade am Donnerstag angelaufenen Film an mich herangetragen und ich war sowieso schon am überlegen in die Originalvorstellung des Streifens im CinemaxX zu gehen...nach den ersten 5 Minuten des Films, werde ich dies garantiert NICHT tun. GOTT, war das PEINLICH!
Peinlicher Anfang....und Victor Creed der BRUDER von Wolvie?! Was für'ne Scheiß-idee ist DAS bittesehr?! *Kopfschüttel*
Aber es gibt auch gute Neuigkeiten von der Wolverine-Media-Front:
Das Wolverine Game zum Film rockt wie kein Zweites Spiel-zum-Superhero-movie!
Es ist pervers-brutal, schnell, die Steuerung ist gut und die Production Values sind auch ganz ok, deutlich, deutlich höher als bei Iron Man und Hulk. Auch höher als bei Spider-Man Web of Shadows(das war schon echt ganz gut, aber war ja auch kein Movie-Tie-In, die sind gewohnt am hinteren Ende). Die Voice-overs macht, wie schon bei Iron Man, der Hauptdarsteller des Films...leider, denn Cathal J. Dodd(Voice aus der X-Men Zeichentrickserie von 1992 von Wolverine) und auch Steve Blum(Voice aus "Wolverine & The X-Men"-Zeichentrickserie und Ultimate Alliance Game etc.) machen da einen deutlich authentischeren, geileren Job, auch wenn unser Hugh Jackman die Slasher-stöhner auch recht gut rüberbringt...die gesprochenen Texte klingen mit seiner Stimme einfach zu weich.
Aber guckt eucht doch sonst mal das Video-Review auf Gametrailers an.