Samstag, 8. November 2014
Freitag, 11. September 2009
Checkmate: Fall Of The Wall (Checkmate #16 - #22)
Ok, was uns DC in Checkmate: Fall of the Wall verkauft, sind zwei Single Issue Stories, die dreier Story Fall of the Wall, nach der das Trade betitelt ist und eine zwei Issue Story.
Single Issue Story #1:
Uns wird offenbart, daß Mr. Terrific und Sascha Bordeaux ineinander verliebt sind...schon sehr lange...der Liebe aber wegen ihres Jobs nicht nachgehen wollen...manchmal bleibt es bei der Absicht. Fazit: Wenn man Mr. Holt und Sascha schon länger kennt und sie für den super-erfahrenen DC-Leser weniger zwei Dimensional sind als sie es für mich sind, könnte der Issue sogar ganz gut sein. Für mich bleibt eine interessante, ruhige, bitter-süße Geschmacksnote über einem uninteressanten Issue.
Single Issue Story #2:
Der Erfinder von Checkmates neuem Security System, ein in die Jahre gekommener Ex-Science-supervillain, der wirklich Gutes tun will, aber unter selbstzweifeln leidet. Niemand außer Mr. Terrific glaubt an ihn und sein System. Der Systemprüfstand zeigt einerseits Cyber'n'Spy-action andererseits auch Einblick in die Seele eines gebrochenen, paranoiden Mannes, der nach Anerkennung sucht, die als Beweis dienen soll, dass er nicht so nutzlos ist, wie er sich oft vorkommt. Fazit: Ganz nett, aber nicht wirklich dolle, so oder so aber belanglos.
Main Story: Fall of the Wall
Die Checkmate Royals versuchen Amanda Wallers hidden american agenda zu klären, was unsere White Queen jedoch so hart zu bekämpfen weiß, dass sie der UN Beweise vorbringen will, die zur Absetzung quasi der gesamten Checkmate Chefetage führen würden. Der Titel verrät jedoch schon, wohin das ganze letztendlich führen wird. Fazit: Die Story Qualität reicht knapp an sehr durchschnittliche Queen & Country Spy Stories von Mr. Rucka heran. SUPERHERO Spy?!??...nur teilweise und nur sehr oberflächlich.
Zwei Issue Story: La Vie en Sang
Checkmate Agent Josephine Tautin wird zwecks eines Gefallens für den UN General Sekretär entsandt, die Tochter des UN Hilfsaktionsleiters in Bialya(das Land, was von Black Adam in 52 verwüstet wurde) aus den Händen islamischer Fundamentalisten in Bialy zu befreien. Genial unterwoben ist die Story mit Agent Tautins Hintergrund als beinahe* aktuelle Reinkarnation der französischen Untergrundkämpfer-ikone Mademoiselle Marie und welche Rolle das ganze bei ihrer Mission spielt.
Die Art von Checkmate bewahrt beides: Die dauernd wechselnden Artist und diesen gewissen DC Housestyle Pencilas-Unterton bemalt mit low vibrance color filtering, wie man das von Spy-action erwartet.
Nur die Flashbacks in eben angesprochener La Vie en Sang 2-issue Storyline sind anders. Sie haben Graind und andere Pencils, die mich persönlich sehr an die Flashbacks von Michael Lark in Captain America erinnern.
Und überhaupt, die ganze Story ist VERDAMMT genial und rechtfertigt für MICH jetzt beinahe ganz allein den Kauf dieses Trades. Sie erinnert mich an gute Ed Brubaker Captain America Stories. Das französische Untergrund-Freiheits-kämpfer Frauen-Symbol "Mademoiselle Marie" IST ja auch etwas mit dem amerikanischen Captain America vergleichbares.
Also: Wenn Brubaker jemals seine Bucky-Barnes Incarnation abgeben wollen sollte, dann sollte Marvel mal über Greg Rucka nachdenken, drauf hat er's...nur, so viele Issues durchhalten wie Brubaker würde er dieses Top-level sicher nicht.
Single Issue Story #1:
Uns wird offenbart, daß Mr. Terrific und Sascha Bordeaux ineinander verliebt sind...schon sehr lange...der Liebe aber wegen ihres Jobs nicht nachgehen wollen...manchmal bleibt es bei der Absicht. Fazit: Wenn man Mr. Holt und Sascha schon länger kennt und sie für den super-erfahrenen DC-Leser weniger zwei Dimensional sind als sie es für mich sind, könnte der Issue sogar ganz gut sein. Für mich bleibt eine interessante, ruhige, bitter-süße Geschmacksnote über einem uninteressanten Issue.
Single Issue Story #2:
Der Erfinder von Checkmates neuem Security System, ein in die Jahre gekommener Ex-Science-supervillain, der wirklich Gutes tun will, aber unter selbstzweifeln leidet. Niemand außer Mr. Terrific glaubt an ihn und sein System. Der Systemprüfstand zeigt einerseits Cyber'n'Spy-action andererseits auch Einblick in die Seele eines gebrochenen, paranoiden Mannes, der nach Anerkennung sucht, die als Beweis dienen soll, dass er nicht so nutzlos ist, wie er sich oft vorkommt. Fazit: Ganz nett, aber nicht wirklich dolle, so oder so aber belanglos.
Main Story: Fall of the Wall
Die Checkmate Royals versuchen Amanda Wallers hidden american agenda zu klären, was unsere White Queen jedoch so hart zu bekämpfen weiß, dass sie der UN Beweise vorbringen will, die zur Absetzung quasi der gesamten Checkmate Chefetage führen würden. Der Titel verrät jedoch schon, wohin das ganze letztendlich führen wird. Fazit: Die Story Qualität reicht knapp an sehr durchschnittliche Queen & Country Spy Stories von Mr. Rucka heran. SUPERHERO Spy?!??...nur teilweise und nur sehr oberflächlich.
Zwei Issue Story: La Vie en Sang
Checkmate Agent Josephine Tautin wird zwecks eines Gefallens für den UN General Sekretär entsandt, die Tochter des UN Hilfsaktionsleiters in Bialya(das Land, was von Black Adam in 52 verwüstet wurde) aus den Händen islamischer Fundamentalisten in Bialy zu befreien. Genial unterwoben ist die Story mit Agent Tautins Hintergrund als beinahe* aktuelle Reinkarnation der französischen Untergrundkämpfer-ikone Mademoiselle Marie und welche Rolle das ganze bei ihrer Mission spielt.
Die Art von Checkmate bewahrt beides: Die dauernd wechselnden Artist und diesen gewissen DC Housestyle Pencilas-Unterton bemalt mit low vibrance color filtering, wie man das von Spy-action erwartet.
Nur die Flashbacks in eben angesprochener La Vie en Sang 2-issue Storyline sind anders. Sie haben Graind und andere Pencils, die mich persönlich sehr an die Flashbacks von Michael Lark in Captain America erinnern.
Und überhaupt, die ganze Story ist VERDAMMT genial und rechtfertigt für MICH jetzt beinahe ganz allein den Kauf dieses Trades. Sie erinnert mich an gute Ed Brubaker Captain America Stories. Das französische Untergrund-Freiheits-kämpfer Frauen-Symbol "Mademoiselle Marie" IST ja auch etwas mit dem amerikanischen Captain America vergleichbares.
Also: Wenn Brubaker jemals seine Bucky-Barnes Incarnation abgeben wollen sollte, dann sollte Marvel mal über Greg Rucka nachdenken, drauf hat er's...nur, so viele Issues durchhalten wie Brubaker würde er dieses Top-level sicher nicht.
URTEIL:
Checkmate: Fall of the Wall
-
7.5
Checkmate: Fall of the Wall
-
7.5
Labels:
Amanda Waller,
Captain America,
Checkmate,
Rucka,
Spy
Donnerstag, 3. September 2009
Superman: Camelot Falls
Aaalter... was für ein... *resignierendes Kopfschütteln*
Unter der Vorraussetzung, dass man Superman immer noch behandelt wie Superman kann man über Johns' Action Comics und Busiek's Superman Hefte zu meinem jetzigen DCU Zeitpunkt folgende Zusammenfassung bringen:
Johns macht alles fast alles richtig und Busiek macht eigentlich ALLES falsch.
Johns Stories, sind aufregend und neu und wow und *happy feeling* und "go Supes!" und Busiek's Stories sind lahm und standardkost aus schlechten anfang 2000'er Superman Zeiten komplett dahingeklatscht in der Hoffnung, dass der durchschnittliche 15jährige, gutherzige, nicht-allzu-helle Superman geek durch einen In-Air-Superstrength-Villain-Brawl pro Heft glücklich gemacht werden kann.
Kurt, diese Zeiten nicht einfach vorbei, es GAB SIE NIE!
Es gab nur mal Zeiten, da konnte man das an den Sales Charts nicht erkennen, das ist alles. Aber auch die Zeiten sind zum Glück vorbei.
Ich habe mal beide Superman: Camelot Falls Trades in einem Review zusammengefügt.
Die Story geht folgendermaßen, da ist dieses Geiger-Frankenstein-Alienaussehende Teil, das so eine kräftemischung von Hulk und Professor X besitzt und das sein lebenlang auf der Erde gefangen gehalten wurde und jetzt die Menschen haß....ach kürzer:
Superman bekämpft dieses Alien, dann taucht Arion(der original aus Pre-Crisis-zeiten) auf und beamt das Alien weg und sagt Superman, dass er Zeit verschwendet und dass durch seine Presenz auf der Erde, die Entwicklung der natürlichen Konfliktbewältigung der Menschheit unterbunden wird und sich dadurch negatives Karma angeblich quasi aufstaut, bis es sich irgendwann so gewaltig entlädt, dass es die Menschheit vernichtet. Der einzige weg, das zu verhindern, sei es, dass Superman sich mal NICHT einmischt und ein paar tragödien passieren läßt.
Genau da dachte ich dann: "OK, jetzt geht's endlich los"...und der nächste Issue spielt auch in einer Zukunft wo Lex, Lois, Jimmy und Parasite das letzte bischen Menschheit in einer Rebellion gegen einen übermächtigen halb-gott namens "Khyber"(der Blaue auf dem Volume 1 Cover)...und die Zukunfts-story gefiel mir auch, aber dann sind wir wieder in der Gegenwart und alles ist noch langweiliger als vorher. Ein paar super-brawls um die Fans bei Laune zu halten weiter und Arion taucht wieder auf und fragt Superman, wie er sich entschieden hat, ob er das Super-rescue geschäft ruhen lassen wird....da dachte ich wieder "aber JETZT geht's los"....NEIN...es wird NOCH doofer und banaler...
[nebenbei gesagt, die Idee hinter dieser Frage, ob die Superhelden es der Menschheit nicht zu leicht machen ist alles andere als neu...aber sie 10 Issues lang als Hauptthema zu behandeln...das könnte durchaus neu sein...im negativen Sinne]
Als nächstes taucht wieder dieses Prof.X-Hulk Alien auf, kann diesmal fliegen und wirkt besonnener, aber legt sich wieder mit Supes an, worauf der wieder die Scheiße aus ihm rausprügelt...die Weakness des Aliens, die Superman im ersten Battle rausfand... darauf kommt Busiek gar nicht mehr, Superman gewinnt durch prügeln und nutzt besagte Schwachstelle gar nicht aus.
Weitere Sachen, wo Busiek nicht weit genug gedacht hat:
Was ist mit Superman's Legion of Superheroes Zukunft? Soll die nie stattgefunden haben? Irgendein Fan, wird unseren Mr. Busiek wohl daran erinnert haben und so greift er das ganze in Issue 8 nochmal als nur eine MÖGLICHKEIT einer Zukunft auf...blödsinn...
Die Art ist auch nicht gerade heruasragend....in etwa auf Countdown-niveau...aber keines Falls ein Andy Kubert oder Gary Frank Action Comics Superman...deutlich schlechter, simpler, und null-atemberaubend.
Es ist echt ein wunder, dass Busiek diesen Müll 10 Issues lang weitermachen durfte...
URTEIL:
Superman: Camelot Falls
-
4.7
Unter der Vorraussetzung, dass man Superman immer noch behandelt wie Superman kann man über Johns' Action Comics und Busiek's Superman Hefte zu meinem jetzigen DCU Zeitpunkt folgende Zusammenfassung bringen:
Johns macht alles fast alles richtig und Busiek macht eigentlich ALLES falsch.
Johns Stories, sind aufregend und neu und wow und *happy feeling* und "go Supes!" und Busiek's Stories sind lahm und standardkost aus schlechten anfang 2000'er Superman Zeiten komplett dahingeklatscht in der Hoffnung, dass der durchschnittliche 15jährige, gutherzige, nicht-allzu-helle Superman geek durch einen In-Air-Superstrength-Villain-Brawl pro Heft glücklich gemacht werden kann.
Kurt, diese Zeiten nicht einfach vorbei, es GAB SIE NIE!
Es gab nur mal Zeiten, da konnte man das an den Sales Charts nicht erkennen, das ist alles. Aber auch die Zeiten sind zum Glück vorbei.
Ich habe mal beide Superman: Camelot Falls Trades in einem Review zusammengefügt.
Die Story geht folgendermaßen, da ist dieses Geiger-Frankenstein-Alienaussehende Teil, das so eine kräftemischung von Hulk und Professor X besitzt und das sein lebenlang auf der Erde gefangen gehalten wurde und jetzt die Menschen haß....ach kürzer:
Superman bekämpft dieses Alien, dann taucht Arion(der original aus Pre-Crisis-zeiten) auf und beamt das Alien weg und sagt Superman, dass er Zeit verschwendet und dass durch seine Presenz auf der Erde, die Entwicklung der natürlichen Konfliktbewältigung der Menschheit unterbunden wird und sich dadurch negatives Karma angeblich quasi aufstaut, bis es sich irgendwann so gewaltig entlädt, dass es die Menschheit vernichtet. Der einzige weg, das zu verhindern, sei es, dass Superman sich mal NICHT einmischt und ein paar tragödien passieren läßt.
Genau da dachte ich dann: "OK, jetzt geht's endlich los"...und der nächste Issue spielt auch in einer Zukunft wo Lex, Lois, Jimmy und Parasite das letzte bischen Menschheit in einer Rebellion gegen einen übermächtigen halb-gott namens "Khyber"(der Blaue auf dem Volume 1 Cover)...und die Zukunfts-story gefiel mir auch, aber dann sind wir wieder in der Gegenwart und alles ist noch langweiliger als vorher. Ein paar super-brawls um die Fans bei Laune zu halten weiter und Arion taucht wieder auf und fragt Superman, wie er sich entschieden hat, ob er das Super-rescue geschäft ruhen lassen wird....da dachte ich wieder "aber JETZT geht's los"....NEIN...es wird NOCH doofer und banaler...
[nebenbei gesagt, die Idee hinter dieser Frage, ob die Superhelden es der Menschheit nicht zu leicht machen ist alles andere als neu...aber sie 10 Issues lang als Hauptthema zu behandeln...das könnte durchaus neu sein...im negativen Sinne]
Als nächstes taucht wieder dieses Prof.X-Hulk Alien auf, kann diesmal fliegen und wirkt besonnener, aber legt sich wieder mit Supes an, worauf der wieder die Scheiße aus ihm rausprügelt...die Weakness des Aliens, die Superman im ersten Battle rausfand... darauf kommt Busiek gar nicht mehr, Superman gewinnt durch prügeln und nutzt besagte Schwachstelle gar nicht aus.
Weitere Sachen, wo Busiek nicht weit genug gedacht hat:
Was ist mit Superman's Legion of Superheroes Zukunft? Soll die nie stattgefunden haben? Irgendein Fan, wird unseren Mr. Busiek wohl daran erinnert haben und so greift er das ganze in Issue 8 nochmal als nur eine MÖGLICHKEIT einer Zukunft auf...blödsinn...
Die Art ist auch nicht gerade heruasragend....in etwa auf Countdown-niveau...aber keines Falls ein Andy Kubert oder Gary Frank Action Comics Superman...deutlich schlechter, simpler, und null-atemberaubend.
Es ist echt ein wunder, dass Busiek diesen Müll 10 Issues lang weitermachen durfte...
URTEIL:
Superman: Camelot Falls
-
4.7
Labels:
Arion,
Busiek,
Camelot Falls,
langweilig,
simpel,
Superman
Dienstag, 1. September 2009
Joker
Dieses Shortie Review hier, befaßt sich mit dem Original Graphic Novel Joker von Brian Azzarello und Lee Bermejo.
Kurz zu meiner Beziehung zu den beiden und Joker:
Azzarello hat evtl. ganz gute 100 Bullets Stories geschrieben, alles andere war mehr schlecht als recht und ich habe KEINE Ahnung, wieso seine Superman: For Tomorrow Story als Absolute Edition rausgebracht wurde(doch eigentlich habe ich die schon: Jim Lee's Art und als Superman/Batman gegengewicht zur Batman: Hush Absolute Edition).
Lee Bermejos Art finde ich sehr aufregend. So brutal, hart und dunkel und trotzdem so detailliert, aber was für Stories mußte der Junge bis jetzt machen?! Lex Luthor Man of Steel mit einem total fehlinterpretierten God Of Vengeance Superman...*Kopfschüttel*...ok, vielleicht sieht Lex ihn so, trotzdem hat Bermejo meiner Meinung nach immer die falschen Stories von DC zugewiesen bekommen.
Also zur Story:
Ganz simpel: Die Story wird von einem Joker Goon, der cleveren Sorte erzählt, der sich erst Jokers Goons anschloß, als dieser im Gefängnis saß und ihn vor seiner Entlassung nie getroffen hat. Joker ist pleite und SEINE Stadt wurde unter Loser Verbrechern aufgeteilt. Beides will dieser ändern und sucht einige seiner alten Kollegen auf.
Das ganze Spielt nicht im richtigen DCU, mehr in einer Art Elseworld, die zu 3/4 aus Christopher Nolans Batman Film Welt und 1/4 aus der DCU Gotham Version spielt(Beispielsweise ist Killer Croq ein Black Super-Muscle Gangster, mit ECHT häßlich pickligem Gesicht).
Die Story an sich liegt Azzarello wohl deutlich besser als die anderen Superhero-stories, die er in letzter Zeit gemacht hat/machen mußte(Sell-Out!), trotzdem haut sich mich absolut nicht vom Hocker. Generell, Crime Stories ohne einen Charakter, mit dem man sich wirklich identifizieren kann/möchte sind nichts für mich. Genau das ist auch der Hauptgrund wieso Joker im Gegensatz zu Brubakers Criminal nicht funktioniert - keine Identifikationscharaktere.
Ein anderer Grund: Die Art untermauert letzteres. Sie ist ECHT düster, so düster dass jeder Akteuer gleich 50% fieser, cleverer und kranker wirkt, als er es bei einem Sean Philips beispielsweise wäre.
Noch ein Problem bei der Art:
Ja schön, Lee Bermejo ist SOOOO super...*ironischer Unterton*....aber er ist teuer und er hat kaum Zeit, also malt er nur einige Seiten in Joker...so ca. 1/6 würde ich mal schätzen. Der Rest wird von Mick Gray gezeichnet. Gray schafft es sehr gut, den GrundTON beizubehalten und quasi eine weniger aufwendigere, günstiger zu produzierende Version davon abzuliefern.
Vergleich:
Un für dieses Sechstel bekommt Bermejo seinen Namen auf dem Cover...Mick Gray wird erst in deutlich kleineren Lettern im inneren des OGN erwähnt.
Letztendlich ist Joker trotzdem eine recht gute, sehr dunkle Crime-Story, in der der Joker aber durchaus durch einen nicht DCU Gangster der nicht-super-villain Sorte ersetzt werden könnte.
Trotzdem ist die Story keineswegs irgendwo auf einem Gotham Central oder Criminal Niveau. Vielleicht will sie das auch einfach nicht, dafür ist sie wohl zu düster. Generell 'shine'en hier nur die Dialoge und die Art.... und die Atmosphäre generell, wenn man sie denn mag.
Und WENN man sie denn wirklich mag, dann wahrscheinlich deutlich heller als es meine Beurteilung darstellt.
Kurz zu meiner Beziehung zu den beiden und Joker:
Azzarello hat evtl. ganz gute 100 Bullets Stories geschrieben, alles andere war mehr schlecht als recht und ich habe KEINE Ahnung, wieso seine Superman: For Tomorrow Story als Absolute Edition rausgebracht wurde(doch eigentlich habe ich die schon: Jim Lee's Art und als Superman/Batman gegengewicht zur Batman: Hush Absolute Edition).
Lee Bermejos Art finde ich sehr aufregend. So brutal, hart und dunkel und trotzdem so detailliert, aber was für Stories mußte der Junge bis jetzt machen?! Lex Luthor Man of Steel mit einem total fehlinterpretierten God Of Vengeance Superman...*Kopfschüttel*...ok, vielleicht sieht Lex ihn so, trotzdem hat Bermejo meiner Meinung nach immer die falschen Stories von DC zugewiesen bekommen.
Also zur Story:
Ganz simpel: Die Story wird von einem Joker Goon, der cleveren Sorte erzählt, der sich erst Jokers Goons anschloß, als dieser im Gefängnis saß und ihn vor seiner Entlassung nie getroffen hat. Joker ist pleite und SEINE Stadt wurde unter Loser Verbrechern aufgeteilt. Beides will dieser ändern und sucht einige seiner alten Kollegen auf.
Das ganze Spielt nicht im richtigen DCU, mehr in einer Art Elseworld, die zu 3/4 aus Christopher Nolans Batman Film Welt und 1/4 aus der DCU Gotham Version spielt(Beispielsweise ist Killer Croq ein Black Super-Muscle Gangster, mit ECHT häßlich pickligem Gesicht).
Die Story an sich liegt Azzarello wohl deutlich besser als die anderen Superhero-stories, die er in letzter Zeit gemacht hat/machen mußte(Sell-Out!), trotzdem haut sich mich absolut nicht vom Hocker. Generell, Crime Stories ohne einen Charakter, mit dem man sich wirklich identifizieren kann/möchte sind nichts für mich. Genau das ist auch der Hauptgrund wieso Joker im Gegensatz zu Brubakers Criminal nicht funktioniert - keine Identifikationscharaktere.
Ein anderer Grund: Die Art untermauert letzteres. Sie ist ECHT düster, so düster dass jeder Akteuer gleich 50% fieser, cleverer und kranker wirkt, als er es bei einem Sean Philips beispielsweise wäre.
Noch ein Problem bei der Art:
Ja schön, Lee Bermejo ist SOOOO super...*ironischer Unterton*....aber er ist teuer und er hat kaum Zeit, also malt er nur einige Seiten in Joker...so ca. 1/6 würde ich mal schätzen. Der Rest wird von Mick Gray gezeichnet. Gray schafft es sehr gut, den GrundTON beizubehalten und quasi eine weniger aufwendigere, günstiger zu produzierende Version davon abzuliefern.
Vergleich:

Un für dieses Sechstel bekommt Bermejo seinen Namen auf dem Cover...Mick Gray wird erst in deutlich kleineren Lettern im inneren des OGN erwähnt.
Letztendlich ist Joker trotzdem eine recht gute, sehr dunkle Crime-Story, in der der Joker aber durchaus durch einen nicht DCU Gangster der nicht-super-villain Sorte ersetzt werden könnte.
Trotzdem ist die Story keineswegs irgendwo auf einem Gotham Central oder Criminal Niveau. Vielleicht will sie das auch einfach nicht, dafür ist sie wohl zu düster. Generell 'shine'en hier nur die Dialoge und die Art.... und die Atmosphäre generell, wenn man sie denn mag.
Und WENN man sie denn wirklich mag, dann wahrscheinlich deutlich heller als es meine Beurteilung darstellt.
URTEIL:
Joker
-
7.4
Joker
-
7.4
Sonntag, 23. August 2009
Superman: 3-2-1 Action!
Diesmal habe ich endlich mal ZEIT für ein Review!
Das Einzige, was ich momentan noch machen könnte, außer dem Schreiben dieses Reviews über Superman: 3-2-1 Action! ist Shadow Complex für Xbox360 spielen...
Uuuh... seht ihr? Da ist das Problem!
Shadow Complex ist ein echt arsch geiles game - geile Unreal3-engine 3D Grafik, was aber von weit weg als 2D zu sehen ist und ganz stark das Metroid-feeling rüberbringt...zusammengemixt mit einem dynamisch, coolen, Nathan Drake(Uncharted)/Indiana-jones verschnitt Helden und Szenerien, wie Flashback sie seinerzeit wohl gerne dargestellt HÄTTE.
Und "3-2-1 Action!"... ey, das war SOOO schlecht! Ich meine, HEY, Kurt Busiek ist nicht gerade ein Writer genie, aber seine Superman: Back in Action Storyline MOCHTE ich zumindest...
Die ganze Storyline könnt ihr eigentlich komplett in die Tonne drücken... sie ist mehr oder weniger ein Tie-In(!) zu der Jimmy-Olsen-hat-jetzt-auch-strange'e-Powers Story-line aus Countdown, aus COUNT...DOWN ! ! !
Leute! Ein Superman Issue und drei Action Comics Issues als Tie-ins zu Countdown?!?? GEHT's noch??? Wieso machen wir nicht gleich Love & Rockets zu'nem Vampirella Tie-in?!?? Das wäre doch cool! Würde auch passen, Luba's Titten sind jedenfalls groß genug für Vampirella-"reader".
Nein mal im Ernst! Ich weigere mich, diesen Müll auf (zumindest halbwegs-, wie von mir sonst gewohnt)anspruchsvollen Niveau zu reviewen!
Auch die Art ist auf Countdown-niveau und ganz und gar nicht da, wo sie bei Action Comics sein sollte.
Aber wenigstens hat DC mich ein WENIG geschützt, indem sie keine Hardcover Version von diesem Müll rausgebracht haben. Echt jetzt! Kein Scheiß! Busiek's Superman-stuff gibt es nur erschwinglicheres, billigeres Paperback. Alles was Goeff Johns fabriziert kriegt toll gestaltete Hardcover zuerst und dann fast ein jahr später erst die günstigere Paperback Variante! Das hätte einem eigentlich zu denken geben müssen, aber bei Batman ist es ja auch so(da hat Paul Dini die Paperbacks und Morrison die HCs) und auch wenn Dinis Stories den Status Quo nicht verändern und größtenteils geschlossene Single Issue Stories sind, sind sie dennoch sehr gut! Busiek hat hier aber echt den Vogel abgeschossen.
Als letzte Story in diesem Trade gibt es noch eine Giant-issue Story die ursprünglich auf einer Jack Kirby Idee beruhen soll über Olsen, die New Gods und Superman. Die Art ist zwar neu, aber an alte Silver-age comics angelehnt. Wenn sie an Kirby angelehnt sein soll, dann kann ich nur sagen "hmm... vielleicht sollte Steve Rude, der Artist dieser Story, mal ein Wort mit den Machern von Gødland reden. Deren Shit sieht nämlich ECHT nach einem guten Kirby aus".
LEIDER hatte ich keine Zeit, die Story komplett zu lesen, aber obwohl sie wohl nicht allzu toll zu sein scheint, ist sie bestimmt immer noch das Beste, was dieses Schrott TPB zu bieten hat.
Ich bete echt, dass Busiek bei Camelot Falls ein paar bessere, bemühtere Tage hatte.
Und jetzt gehe ich Shadow Complex spielen >:-p
Das Einzige, was ich momentan noch machen könnte, außer dem Schreiben dieses Reviews über Superman: 3-2-1 Action! ist Shadow Complex für Xbox360 spielen...
Uuuh... seht ihr? Da ist das Problem!
Shadow Complex ist ein echt arsch geiles game - geile Unreal3-engine 3D Grafik, was aber von weit weg als 2D zu sehen ist und ganz stark das Metroid-feeling rüberbringt...zusammengemixt mit einem dynamisch, coolen, Nathan Drake(Uncharted)/Indiana-jones verschnitt Helden und Szenerien, wie Flashback sie seinerzeit wohl gerne dargestellt HÄTTE.
Und "3-2-1 Action!"... ey, das war SOOO schlecht! Ich meine, HEY, Kurt Busiek ist nicht gerade ein Writer genie, aber seine Superman: Back in Action Storyline MOCHTE ich zumindest...
Die ganze Storyline könnt ihr eigentlich komplett in die Tonne drücken... sie ist mehr oder weniger ein Tie-In(!) zu der Jimmy-Olsen-hat-jetzt-auch-strange'e-Powers Story-line aus Countdown, aus COUNT...DOWN ! ! !
Leute! Ein Superman Issue und drei Action Comics Issues als Tie-ins zu Countdown?!?? GEHT's noch??? Wieso machen wir nicht gleich Love & Rockets zu'nem Vampirella Tie-in?!?? Das wäre doch cool! Würde auch passen, Luba's Titten sind jedenfalls groß genug für Vampirella-"reader".
Nein mal im Ernst! Ich weigere mich, diesen Müll auf (zumindest halbwegs-, wie von mir sonst gewohnt)anspruchsvollen Niveau zu reviewen!
Auch die Art ist auf Countdown-niveau und ganz und gar nicht da, wo sie bei Action Comics sein sollte.
Aber wenigstens hat DC mich ein WENIG geschützt, indem sie keine Hardcover Version von diesem Müll rausgebracht haben. Echt jetzt! Kein Scheiß! Busiek's Superman-stuff gibt es nur erschwinglicheres, billigeres Paperback. Alles was Goeff Johns fabriziert kriegt toll gestaltete Hardcover zuerst und dann fast ein jahr später erst die günstigere Paperback Variante! Das hätte einem eigentlich zu denken geben müssen, aber bei Batman ist es ja auch so(da hat Paul Dini die Paperbacks und Morrison die HCs) und auch wenn Dinis Stories den Status Quo nicht verändern und größtenteils geschlossene Single Issue Stories sind, sind sie dennoch sehr gut! Busiek hat hier aber echt den Vogel abgeschossen.
Als letzte Story in diesem Trade gibt es noch eine Giant-issue Story die ursprünglich auf einer Jack Kirby Idee beruhen soll über Olsen, die New Gods und Superman. Die Art ist zwar neu, aber an alte Silver-age comics angelehnt. Wenn sie an Kirby angelehnt sein soll, dann kann ich nur sagen "hmm... vielleicht sollte Steve Rude, der Artist dieser Story, mal ein Wort mit den Machern von Gødland reden. Deren Shit sieht nämlich ECHT nach einem guten Kirby aus".
LEIDER hatte ich keine Zeit, die Story komplett zu lesen, aber obwohl sie wohl nicht allzu toll zu sein scheint, ist sie bestimmt immer noch das Beste, was dieses Schrott TPB zu bieten hat.
Ich bete echt, dass Busiek bei Camelot Falls ein paar bessere, bemühtere Tage hatte.
Und jetzt gehe ich Shadow Complex spielen >:-p
URTEIL:
Superman: 3-2-1 Action!
-
3.2
Superman: 3-2-1 Action!
-
3.2
Donnerstag, 20. August 2009
Justice League of America: The Lightning Saga
Diesmal habe ich leider WIRKLICH nicht viel Zeit, aber die Kaufentscheidenden Dinge werde ich versuchen unterzubringen...
Alsooo.... Justice League of America: The Lightning Saga enthält gleichnamige 5 Issue Story, bestehend aus abwechselnd aufeinander folgenden JLA(1,3,5) und JSA(2,4) Issues, sowie aus dem Eisner Award Winning Single Issue Walls(JLA#11), Monitor Duty(JLA#12) und JLA #0.
Letztere drei behandle ich vielleicht ein anderes mal seperat...zumindest Walls ganz sicher.
Die Story verfolgt die bereits in JSA angefangenen Story-stränge, was die Legion Flight Rings in unserer Zeit zu suchen haben, genauso wie ihre Besitzer, bei denen irgendwie das Gedächtnis verdreht zu sein scheint(keine Erinnerung, halten sich für jemand anderes etc.). Dies wird nun mit vereinten Kräften bestehend aus JLA und JSA untersucht.
Soviel zur groben Handlung.
Nun das wirklich wichtige:
Ist dies ein wichtiges Trade?
- JA, allerdings! JSA fängt an, ein einziges, riesen Mega-event zu werden und so werden hier wichtige Grundsteine für die Thy Kingdom Story gelegt. Weiterhin: *****Spoiler***** wird Barry Allen.....*scherz* Wally West wiederbelebt. PLUS JLA Issue #11 Walls(allein die Art von Gene Ha, WOW)
JLA mochtest du letztes mal ja nicht so sehr, wie sieht's hier aus?
- Anders. Die JLA Story Issues von Brad Meltzer sind völlig auf gleichem Niveau mit den JSA Issues von Geoff Johns und haben eine echt coole Story, besonders wenn man sich ziemlich im DCU auskennt. Einzige Unterschiede sind in den Dialogen merkbar(aber auch nur kaum). Johns Dialoge sind natürlich und machen einfach eine größere Lesefreude breit, Meltzers Dialoge sind hier auch SEHR gut und die Zitate, die er zu Anfang jedes Issues hervorhebt sind - allein für sich genommen - genial, haben Impact oder sind fast schon Lebensweisheiten.
Was ist mit der Art? Die fandest du bei JSA und JLA vorher ja auch relativ "verwandt"...?
- Hier genau das Gleiche. Ihr kennt Ed Benes ja aus Identity Crisis, er scheint sich hier wirklich Mühe zu geben... insgesamt sieht die Art sehr unexperimentell und nach DC House Style aus, aber nach wirklich Mühevollem und Gutem! Ausnahme Chapter 4 - der zweite JSA Issue der Saga. Hier tickt die Art zwar immer noch DC-House-Style synchron, aber diesmal ist sie von Dale Eaglesham und HOLLA... auf manchen Pages sieht Ethan van Siver's Green Lantern: Rebirth Art alt dagegen aus. Ein mit super feinen Strichen gepencilter dunkler Sumpf und eine mega-mega doppelseitige Tentacle-fight Splash-page, mit so ziemlich allem, was in JLA und JSA Rang und Namen hat, ohne einen einziges Speech oder Thought Balloon.
Also...Kaufen?!??
- Alter! Liest du überhaupt, was ich schreibe, oder bist du so'n alter Marvel-only "true believer" Fanboy!!!?! KAU - FEN ! Zumindest, wenn du überhaupt interesse an den Big Ones des DCU hast und Team Stories gut findest.
URTEIL:
Justice League of America: The Lightning Saga
-
8.5
Alsooo.... Justice League of America: The Lightning Saga enthält gleichnamige 5 Issue Story, bestehend aus abwechselnd aufeinander folgenden JLA(1,3,5) und JSA(2,4) Issues, sowie aus dem Eisner Award Winning Single Issue Walls(JLA#11), Monitor Duty(JLA#12) und JLA #0.
Letztere drei behandle ich vielleicht ein anderes mal seperat...zumindest Walls ganz sicher.
Die Story verfolgt die bereits in JSA angefangenen Story-stränge, was die Legion Flight Rings in unserer Zeit zu suchen haben, genauso wie ihre Besitzer, bei denen irgendwie das Gedächtnis verdreht zu sein scheint(keine Erinnerung, halten sich für jemand anderes etc.). Dies wird nun mit vereinten Kräften bestehend aus JLA und JSA untersucht.
Soviel zur groben Handlung.
Nun das wirklich wichtige:
Ist dies ein wichtiges Trade?
- JA, allerdings! JSA fängt an, ein einziges, riesen Mega-event zu werden und so werden hier wichtige Grundsteine für die Thy Kingdom Story gelegt. Weiterhin: *****Spoiler***** wird Barry Allen.....*scherz* Wally West wiederbelebt. PLUS JLA Issue #11 Walls(allein die Art von Gene Ha, WOW)
JLA mochtest du letztes mal ja nicht so sehr, wie sieht's hier aus?
- Anders. Die JLA Story Issues von Brad Meltzer sind völlig auf gleichem Niveau mit den JSA Issues von Geoff Johns und haben eine echt coole Story, besonders wenn man sich ziemlich im DCU auskennt. Einzige Unterschiede sind in den Dialogen merkbar(aber auch nur kaum). Johns Dialoge sind natürlich und machen einfach eine größere Lesefreude breit, Meltzers Dialoge sind hier auch SEHR gut und die Zitate, die er zu Anfang jedes Issues hervorhebt sind - allein für sich genommen - genial, haben Impact oder sind fast schon Lebensweisheiten.
Was ist mit der Art? Die fandest du bei JSA und JLA vorher ja auch relativ "verwandt"...?
- Hier genau das Gleiche. Ihr kennt Ed Benes ja aus Identity Crisis, er scheint sich hier wirklich Mühe zu geben... insgesamt sieht die Art sehr unexperimentell und nach DC House Style aus, aber nach wirklich Mühevollem und Gutem! Ausnahme Chapter 4 - der zweite JSA Issue der Saga. Hier tickt die Art zwar immer noch DC-House-Style synchron, aber diesmal ist sie von Dale Eaglesham und HOLLA... auf manchen Pages sieht Ethan van Siver's Green Lantern: Rebirth Art alt dagegen aus. Ein mit super feinen Strichen gepencilter dunkler Sumpf und eine mega-mega doppelseitige Tentacle-fight Splash-page, mit so ziemlich allem, was in JLA und JSA Rang und Namen hat, ohne einen einziges Speech oder Thought Balloon.
Also...Kaufen?!??
- Alter! Liest du überhaupt, was ich schreibe, oder bist du so'n alter Marvel-only "true believer" Fanboy!!!?! KAU - FEN ! Zumindest, wenn du überhaupt interesse an den Big Ones des DCU hast und Team Stories gut findest.
URTEIL:
Justice League of America: The Lightning Saga
-
8.5
Mittwoch, 19. August 2009
Flash: Full Throttle
Ok Leute,
wie man das bei so cross-over events als trade collector manchmal so macht, habe ich zwei trades parallel gelesen, mir rausgesucht, welcher der enthaltenen Issues in welchem Monat rausgekommen ist und zwei Trades in abwechselnder Reihenfolge gemäß des original-release-dates gelesen.
Bei diesen beiden Trades handelte es sich um Flash: Full Throttle und Justice League of America: The Lightning Saga. Ich kann euch jetzt klipp & klar sagen, dass dies ABSOLUT UNNÖTIG war. Eigentlich wollte ich Flash erst wieder lesen, wenn es sich beim FLASH nicht mehr um meinen ungeliebten Bart Allen handelt, aber neeein... wegen EVENT wollte ich natürlich das volle Programm und hab' mir zur Lightning Saga auch das passende Flash Trade zugelegt.
1. Warum unnötig?
-----> Weil beide Trades keine gemeinsamen Handlungsstränge beinhalten und
*****Spoiler*****
wie man das bei so cross-over events als trade collector manchmal so macht, habe ich zwei trades parallel gelesen, mir rausgesucht, welcher der enthaltenen Issues in welchem Monat rausgekommen ist und zwei Trades in abwechselnder Reihenfolge gemäß des original-release-dates gelesen.
Bei diesen beiden Trades handelte es sich um Flash: Full Throttle und Justice League of America: The Lightning Saga. Ich kann euch jetzt klipp & klar sagen, dass dies ABSOLUT UNNÖTIG war. Eigentlich wollte ich Flash erst wieder lesen, wenn es sich beim FLASH nicht mehr um meinen ungeliebten Bart Allen handelt, aber neeein... wegen EVENT wollte ich natürlich das volle Programm und hab' mir zur Lightning Saga auch das passende Flash Trade zugelegt.
1. Warum unnötig?
-----> Weil beide Trades keine gemeinsamen Handlungsstränge beinhalten und
*****Spoiler*****
Flash: Full Throttle handelt vom Tod Bart Allens und die Lightning Saga von der Wiederbelebung Wally Wests und das auch nur wirklich in Chapter V aber dazu mehr in einem anderen Review.
Ok, aber nun zum zu reviewenden Trade und zur Story.
Inertia, der böse, jüngere Klon von Bart Allen aus dem 25. Jahrhundert ist von der Speedforce entkoppelt und kommt nur noch mit Steroiden auf Speed. Deshalb läßt er sich in seiner Zukunft eine Maschine maßschneidern, die Bart die Speedforce stehlen soll und sie auf ihn selbst übertragen können soll. Um das zu schaffen, versammelt Inertia alle Main-Rogues mit falschen Versprechungen um sich und will sich Bart greifen.
[GANZ zu Anfang gibt es noch einen Chrismas Issue, aber den lese ich zu Weihnachten und behandle ihn hier deshalb nicht ;)]
Die ersten beiden Issues sind von Danny Bilson, die restlichen 5 Issues von Marc Guggenheim, Plus einem Übergangs-issue zum nachfolgenden Flash, der wirklich mehr oder weniger dahingeklatscht ist.
Bilsons Issues haben sogar einen anderen Storyline Titel, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Für mich sind seine beiden Issues genauso Teil der Story wie Guggenheims. Dennoch merkt man, das Guggenheim allein Dialog-technisch der bessere Writer ist.
Auch die Art... ja Leute... echt... die Art. Die ist SOO abweichend! Andauernd ein anderer Artist! Ich werde mir jetzt NICHT die Mühe machen, jeden einzeln abzuhandeln, aber Bilsons Issues sind von Ron Adrian gepencilt und sind simpel und simpel und simpel und einfach Stillos, als würde er nur Umrisse Zeichnen, dies aber auch nicht gut, gleichzeitig ist das Coloring wirklich... ach was auch immer...kindisch doof, ich habe keine Lust weiter drauf einzugehen. Dann kommt Andy Kuhn, besser aber keineswegs gut. DANN - Teil zwei von Marc Guggenheims fünf Issues - kommt Paco Diaz und DIE sehen erste Sahne mäßig aus(Neal Adams meets Ethan Van Sciver mäßig von den Pencils her). Der Nachfolgende Artist, Tony Daniels, macht die restlichen drei Issues von Guggenheims Story und er ist auch ganz gut... ähnlich wie Paco Diaz, aber nicht ganz so gut.
Gut? Mochte ich die Story?
Nicht so wirklich. Warum nicht?
Weil ich Bart Allen einfach nicht sonderlich mag und alles, was mir hier presentiert wird, deutet nicht darauf hin, dass er ein Charakter ist, von dem ich einfach nur zu wenig gelesen habe, um ihn zu erfassen und zu mögen. Er ist einfach zu generisch. Er hat eine standard-persönlichkeit, die ihn durch ein paar standard Ecken und Kanten gerade so über die Ebene der Archetypen hinweghebt. Inertia ist ebenfalls kein COOLER Gegner. Alles Potential, was die Rogues and Problemen miteinander haben, wird ebenfalls nicht genutzt. Überhaupt sind Mirror Master, Weather Wizard etc. NUR da, weil
Überhaupt? Wieso muß Bart sterben? Mochten wir ihn so sehr, dass uns sein Tod so ERGREIFT? Schockiert er uns? Ist er wichtig für das DCU? NEEEIN! Sie hätten ihn einfach seiner Kräfte berauben sollen und Ende. Dass er jetzt den aufopfernden Heldentot gestorben ist, macht ihn bei mir auch nicht beliebter!
*****/End of Spoiler*****
Bart Allen hingegen war nicht nur ein Arschloch, sondern ein infantiler, dummer kleiner Wichser und die Stories in denen Waid und Johns versucht hat, ihn uns etwas näher zu bringen und Wally zu einem Ziehvater für Bart zu machen, habe ich nicht gelesen und ich zweifle auch, dass die beiden es geschaft hätten, mich dazu zu bringen, Bart so zu mögen, wie ich Wally und Barry gemocht habe. Nun gut, ich habe bei so einer Aussage schon einmal mega daneben gelegen(Siehe Death of Captain America Vol.2 Review). Aber generell, das GLEICHE Prinzip...den heranwachsenden, Ungeliebten zum Heldennachfolger nach einer Crisis zu machen... das ist doch etwas schwach oder?2. Warum mag ich Bart Allen nicht?
-----> Wally West war ein Arschloch bis Mark Waid ihn übernahm. Eigentlich war Wally ein Arschloch, weil Ende 80'er Anfang 90'er die Zeit der harten Arschloch Superhelden àla Guy Gardner war, dachten zumindest alle, denn in wirklich fanden die Fans das ganze nicht so lange gut, wie die Verlage gedacht hatten und das Prinzip somit DERBST lange überstrapaziert haben. Deswegen verkaufte sich Flash nicht. DANN kam Mark Waid und er kam damit rüber, dass Wally nur so war, weil er immer noch so an dem toten Barry hing und das Gefühl hatte, nie so gut sein zu können, wie sein Onkel, weshalb er etwas dagegen rebellierte, es überhaupt zu versuchen. Dann kam Waid mit der Return of Barry Allen / Terminal Velocity Storyline und ....... BAAANG. Flash war wieder da, großartige Story, Wally kein Arschloch mehr, stärker als je ein Flash vor ihm, großartiges, Sci-Fi dramatisches Ende mit fast Tränen in den Augen UND alles danach kommende war richtig gehend positiver Energie alle Web-Swinging Spider-man geladen.
Ab da war Wally der Superheld, der es mit retro-lächerlichen Bösewichten wie Pied Piper, Vertigo aufnahm und nebenbei noch Zeit hatte kurz den reifen zweier älterer Damen zu wechseln.
-----> Wally West war ein Arschloch bis Mark Waid ihn übernahm. Eigentlich war Wally ein Arschloch, weil Ende 80'er Anfang 90'er die Zeit der harten Arschloch Superhelden àla Guy Gardner war, dachten zumindest alle, denn in wirklich fanden die Fans das ganze nicht so lange gut, wie die Verlage gedacht hatten und das Prinzip somit DERBST lange überstrapaziert haben. Deswegen verkaufte sich Flash nicht. DANN kam Mark Waid und er kam damit rüber, dass Wally nur so war, weil er immer noch so an dem toten Barry hing und das Gefühl hatte, nie so gut sein zu können, wie sein Onkel, weshalb er etwas dagegen rebellierte, es überhaupt zu versuchen. Dann kam Waid mit der Return of Barry Allen / Terminal Velocity Storyline und ....... BAAANG. Flash war wieder da, großartige Story, Wally kein Arschloch mehr, stärker als je ein Flash vor ihm, großartiges, Sci-Fi dramatisches Ende mit fast Tränen in den Augen UND alles danach kommende war richtig gehend positiver Energie alle Web-Swinging Spider-man geladen.
Ab da war Wally der Superheld, der es mit retro-lächerlichen Bösewichten wie Pied Piper, Vertigo aufnahm und nebenbei noch Zeit hatte kurz den reifen zweier älterer Damen zu wechseln.
Ok, aber nun zum zu reviewenden Trade und zur Story.
Inertia, der böse, jüngere Klon von Bart Allen aus dem 25. Jahrhundert ist von der Speedforce entkoppelt und kommt nur noch mit Steroiden auf Speed. Deshalb läßt er sich in seiner Zukunft eine Maschine maßschneidern, die Bart die Speedforce stehlen soll und sie auf ihn selbst übertragen können soll. Um das zu schaffen, versammelt Inertia alle Main-Rogues mit falschen Versprechungen um sich und will sich Bart greifen.
[GANZ zu Anfang gibt es noch einen Chrismas Issue, aber den lese ich zu Weihnachten und behandle ihn hier deshalb nicht ;)]
Die ersten beiden Issues sind von Danny Bilson, die restlichen 5 Issues von Marc Guggenheim, Plus einem Übergangs-issue zum nachfolgenden Flash, der wirklich mehr oder weniger dahingeklatscht ist.
Bilsons Issues haben sogar einen anderen Storyline Titel, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Für mich sind seine beiden Issues genauso Teil der Story wie Guggenheims. Dennoch merkt man, das Guggenheim allein Dialog-technisch der bessere Writer ist.
Auch die Art... ja Leute... echt... die Art. Die ist SOO abweichend! Andauernd ein anderer Artist! Ich werde mir jetzt NICHT die Mühe machen, jeden einzeln abzuhandeln, aber Bilsons Issues sind von Ron Adrian gepencilt und sind simpel und simpel und simpel und einfach Stillos, als würde er nur Umrisse Zeichnen, dies aber auch nicht gut, gleichzeitig ist das Coloring wirklich... ach was auch immer...kindisch doof, ich habe keine Lust weiter drauf einzugehen. Dann kommt Andy Kuhn, besser aber keineswegs gut. DANN - Teil zwei von Marc Guggenheims fünf Issues - kommt Paco Diaz und DIE sehen erste Sahne mäßig aus(Neal Adams meets Ethan Van Sciver mäßig von den Pencils her). Der Nachfolgende Artist, Tony Daniels, macht die restlichen drei Issues von Guggenheims Story und er ist auch ganz gut... ähnlich wie Paco Diaz, aber nicht ganz so gut.
Gut? Mochte ich die Story?
Nicht so wirklich. Warum nicht?
Weil ich Bart Allen einfach nicht sonderlich mag und alles, was mir hier presentiert wird, deutet nicht darauf hin, dass er ein Charakter ist, von dem ich einfach nur zu wenig gelesen habe, um ihn zu erfassen und zu mögen. Er ist einfach zu generisch. Er hat eine standard-persönlichkeit, die ihn durch ein paar standard Ecken und Kanten gerade so über die Ebene der Archetypen hinweghebt. Inertia ist ebenfalls kein COOLER Gegner. Alles Potential, was die Rogues and Problemen miteinander haben, wird ebenfalls nicht genutzt. Überhaupt sind Mirror Master, Weather Wizard etc. NUR da, weil
*****SPOILER*****
es Barts Abschluß-story ist und er einen dicken Abtritt haben soll und da natürlich alle seine Gegner auf einmal drin vorkommen sollen.Überhaupt? Wieso muß Bart sterben? Mochten wir ihn so sehr, dass uns sein Tod so ERGREIFT? Schockiert er uns? Ist er wichtig für das DCU? NEEEIN! Sie hätten ihn einfach seiner Kräfte berauben sollen und Ende. Dass er jetzt den aufopfernden Heldentot gestorben ist, macht ihn bei mir auch nicht beliebter!
*****/End of Spoiler*****
URTEIL:
Flash, fastest Man Alive: Full Throttle
-
6.5
Flash, fastest Man Alive: Full Throttle
-
6.5
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